Russisches Haus in Berlin
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Die Ausstellung "Im Menschen den Menschen finden" bietet einen Einblick in das Erbe von Fjodor Dostojewski anhand der Arbeiten russischer Grafiker, die die reiche Palette von Symbolen in Gravuren verwenden, um dem Betrachter ihr Verständnis der Gedanken und Ideen des Schriftstellers in realistischen und abstrakt-symbolischen Bildern zu vermitteln.
Zum 200. Geburtstag von Fjodor Dostojewskij hat das Museums- und Ausstellungskomplex in Moskau "Die Manege" ein besonderes Projekt vorbereitet - einen Dokumentarfilm "Mit eigener Stimme", der die Geschichte von acht Filmen erzählt, die auf der Erzählung "Weiße Nächte" basieren und in der Sowjetunion, Russland, Italien, Frankreich, den USA, Indien und Südkorea gedreht wurden.

Die im Rahmen des Projekts vorgestellten Verfilmungen umfassen sowohl Filme aus der Mitte des 20. Jahrhunderts als auch moderne Produktionen. Die große zeitliche Spannweite der Verfilmungen bietet eine einzigartige Möglichkeit, den Wandel der ästhetischen, ethischen und moralischen Standards der einen oder anderen Epoche nachzuvollziehen. In dieser Videovorlesung geht es ebenso sehr um Literatur wie um Film.
Am Samstag, den 23. Oktober feiert "Der Idiot" nach Fjodor M. Dostojevskij in der Regie von Sebastian Hartmann im Deutschen Theater Premiere. In seinem Zugriff auf Dostojewskis Roman fokussiert sich Regisseur auf die Hauptfigur – Fürst Myschkin, der nach einem langen Aufenthalt in einem schweizerischen Sanatorium nach Russland zurückkehrt – und umkreist die Frage nach Freiheit gegenüber der eigenen Vergangenheit und Sozialisation. Was heißt es, die Welt anders wahrzunehmen, als es die Umwelt tut? Wie prägen frühe Erfahrungen ein Leben?
Im Rahmen des Projekts "Mit eigener Stimme" zeigt das Russische Haus in Berlin Verfilmungen von Fjodor Dostojewskijs Erzählung "Weiße Nächte". Die Reihe wird mit dem gleichnamigen Spielfilm von Tatjana Woronetskaja und Andrei Bogatyrew eröffnet.

Ein verträumter junger Mann namens Fjodor trifft bei einem Spaziergang durch St. Petersburg ein charmantes junges Mädchen und verliebt sich sofort. Er zögert, sich ihr zu nähern, aber zufällig treffen sie Nastenka und verbringen einige romantische weiße Nächte zusammen, indem sie durch die Stadt spazieren, verrückte und lustige Dinge tun und über alles Mögliche reden. Der Träumer ist voller Liebe, aber eine bittere Enttäuschung erwartet ihn - das Herz des Mädchens ist von einem anderen Mann besetzt.

Regie: Tatjana Woronetskaja, Andrei Bogatyrew

Mit: Olga Stashkevitsch, Dmitri Sergin, Andrei Bogatyrew, Wjatscheslaw Shikhaleew, Wiktor Tikhomirow

Russland, 2017
Im Rahmen des Projekts "Mit eigener Stimme" zeigt das Russische Haus in Berlin Verfilmungen von Fjodor Dostojewskijs Erzählung "Weiße Nächte", die 1848 veröffentlicht wurde.

Nach einem gescheiterten Selbstmordversuch kehrt Leonard in sein Elternhaus zurück. Hier vernarrt er sich in die schöne und geheimnisvolle Nachbarin Michelle. Seine Eltern wollen jedoch, dass er sein Leben an Sandra bindet, die Tochter des Geschäftsmannes, der das Familienunternehmen gekauft hat. Nun muss Leonard seine schwierige Entscheidung treffen.

Tickets sind auf der Webseite des Russischen Hauses.
Für alle Veranstaltungen im Russischen Haus in Berlin gilt die 3G-Regel: ein Nachweis eines vollständigen Impfschutzes oder ein Genesenennachweis bzw. tagesaktueller negativer Corona-Test ist zwingend erforderlich.

Die Maskenpflicht (medizinische Maske oder FFP2-Maske ohne Ventil) gilt weiterhin in allen Räumlichkeiten des Russischen Hauses.
Puppenthetater "Harlekin" präsentiert "Das Rotkäpchen und der Wolf" für Kinder ab 4 Jahre.

Ein gut bekanntes Märchen erfährt eine ganz neue Bedeutung, wenn die Charaktere der Haupthelden sich ändern. Die moderne Interpretation des berühmten und beliebten Märchens über das Rotkäpchen ist voll mit unerwarteten Drehungen und Abendteuern. Die Neuinszenierung hilft unseren jungen Zuschauern zu verstehen, dass vieles im Leben nicht eindeutig ist. Die farbenfrohe und sehr musikalische Vorstellung schafft eine unvergessliche Atmosphäre des Theaterwunders!

Tickets sind an der Kasse oder auf der Website des Russischen Hauses zu kaufen.
Im Russischen Haus in Berlin wurden zwei Ausstellungen eröffnet: Ilustrationen des deutschen Künstlers Hermann Naumann zum Roman "Erniedrigte und Beleidigte" und die Ausstellung "Den Menschen im Menschen finden" - Werke des 19. und 21. Jahrhunderts aus der Privatsammlung von Vladimir Belikov.
Bei der Vernissage, an der mehr als fünfzig Personen teilnahmen, hielt Pavel Izvolskiy, Direktor des Russischen Hauses, eine Begrüßungsrede, in der er betonte, dass die Diskussionen über die Persönlichkeit von Fjodor Dostojewski auch nach mehr als zweihundert Jahren noch nicht abgeschlossen sind.
Prof. em. Dr. Andreas Guski, Stellvertretender Vorsitzende der Deutschen Dostojewski-Gesellschaft e.V., bedankte sich bei dem Russischen Haus und sagte, dass solche Ausstellungen notwendig seien, um die Sichtbarkeit russischer Schriftsteller in der deutschen Gesellschaft zu erhöhen.
Mehr Information finden Sie auf der Website des Russischen Hauses in Berlin.
Die Konferenz wird im Rahmen des Konzepts "Russische Schule im Ausland" durchgeführt und soll die Allgemeinbildung in russischer Sprache im Ausland unterstützen und fördern. Das Projekt dient dazu, die Stellung der russischen Sprache zu stärken und die russische Kultur in der Welt zu verbreiten und bei der jungen Generation eine positive Einstellung zum modernen Russland zu schaffen. Ein wirksames Instrument zur Erreichung dieser Ziele ist ein kompetenter und qualifizierter Lehrer, ein Lehrer für Russisch als Fremdsprache oder ein Lehrer, der mit den Kindern von im Ausland lebenden Landsleuten arbeitet. Ziel der Konferenz ist der Austausch beruflicher Erfahrungen, um Lösungen für die Organisation und das Funktionieren russischer Schulen im Ausland, den Einsatz neuer Formen und Methoden des Russischunterrichts als Fremdsprache und die Vermittlung akademischer Disziplinen auf Russisch in diesen Bildungseinrichtungen zu entwickeln.
Alisa Kazakova ist eine zeitgenössische Künstlerin aus Nischni Nowgorod, die sich mit expressiver Malerei beschäftigt. Die Gemälde von Alisa Kazakova, die zu einer neuen Sichtweise auf die Welt inspirieren, befinden sich in russischen Museen und in Privatsammlungen auf der ganzen Welt.
In ihrer Gemäldeserie zum 800-Stadtjubiläum versuchte die Künstlerin, die Harmonie und Schönheit ihrer Heimatstadt Nischni Nowgorod zu zeigen: von den Verliesen des alten Kremls und der Kühle der Wolga im rasanten Fluss der Zeit mit funkelnden Reflexen der Träume von der zukünftigen Stadt in den Spiegelungen der Kremlmauern, von der Hitze des Sonnenstroms des Wohlstands und des Wohlbefindens, der in der Luft von Nischni Nowgorod flimmert, bis zur Kälte und dem knackenden Eis auf der Strelka in einem echten russischen Winter bei Sonnenuntergang.
In diesen Tagen findet an der Staatlichen Universität Woronesch die internationale Konferenz "Bürgerdiplomatie im Dialog zwischen der EU und Russland" statt. Im August dieses Jahres übergab Hans-Erich Frei, der ehemalige Bürgermeister von Neu-Isenburg, im Rahmen einer feierlichen Zeremonie im Russischen Haus in Berlin 91 wertvolle Bücher aus dem 18. und 19. Jahrhundert, die während des Großen Vaterländischen Krieges im Sommer 1942 aus der Universitätsbibliothek gestohlen worden waren. Prof. Wolfgang Eichwede, durch dessen Vermittlung die Bücher nach Woronesch zurückgegeben wurden, nahm an der Online-Konferenz aus dem Russischen Haus in Berlin teil.
Im Anschluss überreichte Pawel Izwolskiy, Direktor des Russischen Hauses, Professor Eichwede die Medaille "Für die Stärkung von Frieden, Freundschaft und Zusammenarbeit".
Auf dem mehr als hundert Quadratmeter großen russischen Stand werden die neuesten Ausgaben russischer Bücher in allen Genres präsentiert. Eine besondere Ausstellung ist dem 200. Geburtstag von Fjodor Dostojewskij gewidmet, dem Schriftsteller, der die spirituelle Suche des zwanzigsten Jahrhunderts in hohem Maße geprägt hat.
Ein recht interessantes Online-Programm wurde vom Verlag "O.G.I." vorgestellt, der sich bereits seit mehreren Jahren gezielt für die Popularisierung von Büchern von Autoren einsetzt, die in den Landessprachen der Völker Russlands schreiben.
Anlässlich des Jubiläums des großen russischen Schriftstellers präsentiert das Dahl-Museum für russische Literaturgeschichte einen kurzen Animationsfilm "Dostojewskij und Schiller".
Nach der Messe werden die Bücher des Russland-Standes den russischen diplomatischen Vertretungen in Deutschland geschenkt.
Mehr Information finden Sie auf der Webseite des Russischen Hauses in Berlin.
Russisch-Sprachtests für deutsche Bürger werden von dem Russischen Haus in Berlin in Zusammenarbeit mit den Mitarbeitern des Staatlichen Puschkin-Institut in Moskau am 14. November durchgeführt.
Es werden Programme für Erwachsene und Schüler der Stufen A1 bis C2 sowie staatliche Prüfungen für den Erwerb der russischen Staatsbürgerschaft, oder einer Aufenthalts- und Arbeitserlaubnis angeboten.
Aufgrund von Einschränkungen durch die Pandemie wird die Prüfung digital durchgeführt.
Die Anmeldung zur Prüfung ist bis zum 5. November möglich.
Weitere Informationen auf der Webseite des Russischen Hauses in Berlin.
Im Russischen Haus in Berlin hielt Johannes Altmeppen, Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Chronometrie, einen Vortrag über die Entstehungsgeschichte der Uhrmacherkunst in der Sowjetunion. Der Vizepräsident der Deutschen Gesellschaft für Chronometrie ist mehrfach nach Russland gereist, um seine Sammlung zu erweitern. In seinem Vortrag sprach er auch über die Entstehungsgeschichte der Uhrmacherei in der UdSSR und dankte dem Russischen Haus für seine Hilfe beim Transport von Uhren von Deutschland nach Russland. Seine ganze Sammlung ist bereits in Russland im Angarsker Uhrenmuseum in der Dauerausstellung „Uhren der Sowjetunion“ zu sehen.
Direktor des Russischen Hauses in Berlin, Pavel Izvolskiy, der eine große Sammlung von Postkarten der Meister der Fotografie von Nischni Nowgorod besitzt, interessiert sich schon lange für die Geschichte von Nischni Nowgorod. Schon während seiner Schulzeit begann er, Postkarten zu sammeln. Im Laufe der Jahre ist seine Sammlung auf über 10.000 Postkarten angewachsen. Er hat Postkarten berühmter Meister zu verschiedenen Zeiten und an verschiedenen Orten erworben: auf Flohmärkten und in den Antikladen in Nischni Nowgorod, Moskau, St. Petersburg und sogar in Berlin. Die Sammlung von Pavel Izvolskiy besteht hauptsächlich aus den Werken der Meister aus Nizhny Novgorod Maxim Dmitriev und Andrei Karelin, den Begründern der fotografischen Komposition in Russland.
Besuchen Sie die Online-Galerie und lesen Sie die Geschichte der Fotografie in Nischni Nowgorod auf der Website des Russischen Hauses in Berlin.
Im Rahmen des Projekts "Mit eigener Stimme" zeigt das Russische Haus in Berlin Verfilmungen von Fjodor Dostojewskijs Erzählung "Weiße Nächte".

Der göttlich begabte junge Mann Raj träumt davon, sein Herz an einen mystischen Engel zu verschenken, als er unerwartet das Mädchen Sakina trifft und prompt sein Herz verliert. Die Flamme der Leidenschaft wütet vier Tage und Nächte lang und verändert sein ganzes Wesen. Doch plötzlich entdeckt der junge Träumer, dass er sich in sich selbst verloren hat. Sakina war lange verliebt und wurde von einem anderen geliebt.

Tickets sind an der Kasse des Russischen Hauses zu kaufen, oder auf der Webseite.
Die internationale Konferenz "Russische Schule im Ausland" begann am 28. Oktober im Russischen Haus in Berlin. Mehr als einhundert Teilnehmer aus vielen verschiedenen Teilen der Welt: von Kanada bis Australien, von Finnland bis Argentinien. Pavel Shevtsov, stellvertretender Leiter von @Rossotrudnichestvo , richtete Begrüßungsworte an die Teilnehmer des Forums. Er sagte insbesondere: "Seit langem gibt es Streitigkeiten über Zeit und Ort des Forums. Warum veranstalten wir das Forum in Berlin? Deutschland bleibt das Zentrum Europas, ein wirtschaftliches, humanitäres und entscheidendes Zentrum auf europäischer Ebene. Hier lebt eine große Zahl russischsprachiger Landsleute. Es gibt auch viele Deutsche, die eine traditionell gute Einstellung zu Russland haben, die unsere Poesie, Prosa und Kultur lieben".