ROCK HATE
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Ich wollte nicht einmal zur Beerdigung meines eigenen Vaters gehen – bis mir die Bank sagte, dass genau 12,41 € auf seinem Konto waren.

Mein Name ist Daniel. Ich bin dreiundvierzig Jahre alt, und viele Jahre lang habe ich meinem Vater nicht verziehen.

Als ich ein Kind war, war er selten zu Hause.

Er arbeitete immer.

Früh morgens ging er aus dem Haus.
Abends kam er spät zurück.

Wenn ich ihn fragte, ob wir zusammen etwas machen könnten, sagte er meistens denselben Satz.

„Vielleicht am Wochenende.“

Aber am Wochenende war er oft zu müde.

In meiner Erinnerung war mein Vater immer nur eine müde Gestalt am Küchentisch, mit Arbeitskleidung und schweren Händen.

Als meine Mutter starb, wurde alles noch stiller zwischen uns.

Wir sprachen kaum noch miteinander.

Irgendwann zog ich in eine andere Stadt.

Am Anfang rief ich noch ab und zu an.

Dann immer seltener.

Und irgendwann gar nicht mehr.

Viele Jahre vergingen so.

Bis ich eines Tages einen Anruf von einem Krankenhaus bekam.

Mein Vater war gestorben.

Ein Herzinfarkt.

Ganz plötzlich.

Ich legte auf und saß lange einfach nur da.

Nicht traurig.

Eher… leer.

Der Mann, der mein Vater gewesen war, fühlte sich für mich längst wie ein Fremder an.

Als mich meine Tante fragte, ob ich zur Beerdigung kommen würde, antwortete ich zuerst nicht.

Ein Teil von mir wollte einfach Abstand halten.

Dann rief mich zwei Tage später die Bank meines Vaters an.

Eine freundliche Stimme erklärte mir, dass ich als einziger Angehöriger einige Dokumente unterschreiben müsse.

Also fuhr ich hin.

Der Bankangestellte saß mir gegenüber und blätterte durch ein paar Papiere.

Dann sah er kurz auf.

„Es gibt nicht viel zu regeln“, sagte er ruhig.

„Auf dem Konto Ihres Vaters befinden sich noch genau zwölf Euro und einundvierzig Cent.“

12,41 €.

Ich dachte zuerst, ich hätte mich verhört.

Mein Vater hatte sein ganzes Leben gearbeitet.

Und am Ende war alles, was geblieben war, zwölf Euro und einundvierzig Cent.

Ich saß dort und verstand plötzlich etwas, das ich nie zuvor wirklich gesehen hatte.

Mein Vater hatte nie viel Geld gehabt.

Aber er hatte immer gearbeitet.

Immer weiter.

Als ich später durch sein kleines Haus ging, fand ich etwas in einer alten Schublade.

Ein Stapel alter Überweisungsbelege.

Viele davon waren an mich gegangen.

Studiengebühren.

Miete für meine erste Wohnung.

Ein Laptop, den ich damals unbedingt brauchte.

Ich hatte diese Dinge längst vergessen.

Aber er hatte sie aufbewahrt.

Ganz unten im Stapel lag ein kleiner Zettel.

In seiner Handschrift stand nur ein Satz:

„Für Daniel – damit er es einmal leichter hat als ich.“

Ich setzte mich auf den alten Küchenstuhl.

Und zum ersten Mal seit vielen Jahren fühlte ich etwas, das ich lange verdrängt hatte.

Mein Vater war nie gut mit Worten gewesen.

Vielleicht hatte ich deshalb nie verstanden, wie er Liebe zeigte.

Er hatte sie nicht gesagt.

Er hatte sie gearbeitet.

Am Tag der Beerdigung stand ich schließlich am Grab.

Der Wind bewegte leise die Bäume über uns.

Und während ich dort stand, dachte ich über diese zwölf Euro und einundvierzig Cent nach.

Manchmal hinterlassen Menschen nicht viel Geld.

Aber sie hinterlassen etwas anderes.

Ein ganzes Leben voller stiller Opfer, die niemand bemerkt hat.

Und manchmal versteht man das leider erst, wenn es zu spät ist.
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Bei der Tauchschule Schmiemann liest man Rock Hate bei Kaffee und Kuchen.

Die Tasse gibts bei: www.hermelin-versand.de

Das Rock Hate gibts u.a. bei www.front-records.com
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Neue Sendung im Anmarsch

Mit am Start: Miesling und die Wahre Pracht, die neuen Tier-Eltern, Quizspiel "Moneten für den Widerstand", Nackte Zahlen zur Ausländerfrage, "Einer bleibt stehen" [Platten-Version], Ein Baum ein Strick in Alabama, Filmvorstellung uvm..

Bleiben Sie dran.
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Media is too big
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Ladies and Gentlemen, die Hitlerche und Die Lunikoff Verschwörung präsentieren Ihnen: Der ICE Song
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Interview mit Jens Arpe & Sick Society. Auch schon wieder 5 Jahre her.
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Forwarded from COMPACT-Magazin
Altenstadt: HEIMAT zweitstärkste Kraft!

Dieses Ergebnis dürfte überraschen: In der Gemeinde Altenstadt (Wetteraukreis), wo die AfD nicht angetreten ist, liegt die HEIMAT derzeit mit mehr als 17 % auf dem 2. Platz.

Unter "Sonstige" befinden sich u.a. die Linkspartei (5 %) und Grünen (11,8 %).

COMPACT:
Folgt uns für Nachrichten, Videos und Informationen 👉 t.iss.one/CompactMagazin
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Forwarded from Bone S.F.
Der offizielle Heimat Kanal.

Mehr Informationen auf:
www.die-Heimat.de

YouTube Kanal:
https://youtube.com/@die-heimat

Materialvertrieb:
www.heimat-material.de
https://t.iss.one/heimat2023
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Damals, als es noch die NPD gab.😎
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Forwarded from Schmidtkes Welt
Es gab ja einige Anfragen nach Reaktionsvideos an mich. Nach etlicher Überlegung wie man das am Besten mit dem aktuellen Kanal macht, haben wir jetzt folgenden Plan, der ab heute 20 Uhr starten soll!

Um diese Reaktionen nicht mit dem Demokanal zu vermischen, wird es einige Änderungen geben, die auch mit Urheberrechtsfragen zu tun haben.

Die Livestreams mit den Reaktionen gibt es ab sofort auf Twitch unter: https://www.twitch.tv/schmidtkereagiert
Die Reaktionen erscheinen dann später in Videoform auf diesem separatem Youtube-Kanal: https://www.youtube.com/@SchmidtkeReagiert

So soll die Übersicht beibehalten werden und gleichzeitig die Bedürfnisse der verschieden Zuschauergruppen gewährt werden. Daher heißt es jetzt, die neuen Kanäle zu unterstützen, ihnen zu folgen und nachher dabei zu sein.
Ich feuerte eine alleinerziehende Mutter wegen zehn Minuten Verspätung – und fand ihr krankes Kind noch in derselben Nacht frierend in einem alten Wagen.

Der Morgen begann wie jeder andere.

Ich kam um kurz vor acht ins Büro, stellte meine Tasche auf den Schreibtisch und sah sofort auf die Uhr an der Wand.

8:10.

Sie war wieder zu spät.

Maria arbeitete seit fast einem Jahr in unserer kleinen Firma. Sie war zuverlässig, höflich und arbeitete hart. Aber in den letzten Wochen kam sie immer öfter ein paar Minuten zu spät.

Fünf Minuten.

Sieben Minuten.

Manchmal zehn.

Für mich war Pünktlichkeit wichtig.

Ich hatte die Firma selbst aufgebaut. Disziplin war für mich immer ein Zeichen von Respekt.

Als sie schließlich die Tür öffnete und außer Atem hereinkam, war ich schon verärgert.

„Maria, mein Büro. Jetzt.“

Sie stellte ihre Tasche ab und folgte mir schweigend.

Ich setzte mich hinter meinen Schreibtisch.

„Das ist nicht das erste Mal“, sagte ich kühl.

Sie nickte nur.

„Ich verstehe, dass das Leben kompliziert sein kann“, fuhr ich fort, „aber wenn Sie hier arbeiten wollen, müssen Sie pünktlich sein.“

Sie öffnete kurz den Mund, als wollte sie etwas sagen.

Dann schloss sie ihn wieder.

Ich wartete einen Moment.

„Haben Sie etwas dazu zu sagen?“ fragte ich.

Sie schüttelte langsam den Kopf.

„Nein.“

Das machte mich noch wütender.

„Dann denke ich, es ist besser, wenn wir hier Schluss machen“, sagte ich schließlich.

Sie sah mich an.

Nicht wütend.

Nicht einmal überrascht.

Nur müde.

Sehr müde.

Sie nickte.

„In Ordnung.“

Dann nahm sie ihre Tasche und ging.

Der Tag ging weiter.

Meetings.

Telefonate.

E-Mails.

Am Abend verließ ich das Büro gegen halb zehn.

Der Parkplatz war fast leer.

Als ich zu meinem Auto ging, bemerkte ich ein altes Fahrzeug am Rand des Parkplatzes. Ein älterer Wagen, den ich vorher nie gesehen hatte.

Im Inneren brannte ein schwaches Licht.

Ich blieb stehen.

Dann sah ich Maria.

Sie saß auf dem Fahrersitz.

Und auf der Rückbank lag ein kleines Mädchen, eingewickelt in Decken.

Ich klopfte vorsichtig ans Fenster.

Maria erschrak und öffnete die Tür einen Spalt.

„Was machen Sie hier?“ fragte ich.

Sie sah kurz zu ihrer Tochter.

„Sie hat Fieber“, sagte sie leise.

„Die Heizung zu Hause funktioniert nicht mehr.“

Ich spürte, wie mir plötzlich kalt wurde.

„Warum haben Sie das heute Morgen nicht gesagt?“

Maria sah mich an.

„Weil ich meinen Job behalten wollte.“

Ich sah auf das kleine Mädchen auf der Rückbank.

Ihr Gesicht war blass.

Sie schlief unruhig.

„Deshalb waren Sie zu spät“, sagte ich langsam.

Maria nickte.

„Ich bringe sie jeden Morgen zuerst zur Schule. Heute konnte sie nicht gehen.“

Für einen Moment wusste ich nicht, was ich sagen sollte.

Am Morgen hatte ich gedacht, ich würde eine Entscheidung über Pünktlichkeit treffen.

Jetzt stand ich vor einer ganz anderen Wahrheit.

Manchmal sieht man nur zehn Minuten Verspätung.

Und übersieht das ganze Leben dahinter.
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Kauft Bücher so lange ihr noch könnt und gebt die Grundlagen der Weltanschauung an eure Kinder weiter.
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Forwarded from Kanal Sturmzeichen
📢 Demonstration „Freiheit für alle politischen Gefangenen!“ in Berlin

Am Sonnabend, den 14. März 2026, beteiligten sich 120 Nationalisten an der Demonstration für die Freilassung von politischen Gefangenen in Berlin-Mitte. Die Veranstaltung startete planmäßig um 14 Uhr auf dem Potsdamer Platz mit der Auftaktrede von Christian Worch, der es sich auch an seinem 70. Geburtstag und mit angeschlagener Gesundheit aufgrund eines Sturzes nicht nehmen ließ, mit uns zusammen auf die Straße zu gehen. Danach verlas Thomas „Steiner“ Wulff“ Grußworte von Rechtsanwalt Wolfram Nahrath. (1/2)
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Forwarded from Kanal Sturmzeichen
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Die Demonstration zog anschließend lautstark mit Sprechchören wie „Hoch die nationale Solidarität“ und „Nazis raus – aus dem Knast!“ zur österreichischen Botschaft, wo der Versammlungsleiter Henrik Ostendorf auf einige prominente Fälle von politischer Verfolgung in Österreich aufmerksam machte, zum Beispiel: Manuel Eder, Gottfried Küssel, Wolfgang Fröhlich, Philip Hassler, Hans Berger, Dr. Martin Pfeiffer und Rene Schimanek. Von Gottfried Küssel, der nach wie vor keine Ausweisdokumente besitzt und Österreich deshalb nicht verlassen darf, wurden Grußworte verlesen.

Direkt vorbei am Berliner Dom, ging es weiter zur zweiten Zwischenkundgebung vor dem Bundesjustizministerium. Hier sprachen mit Sascha Krolzig und Marcus Bischoff zwei ebenfalls „knasterfahrene“ Mitstreiter, wie wohl etliche Teilnehmer bereits politische Strafverfahren und Haftzeiten hinter sich haben dürften. Im nächsten Jahr werden vielleicht einige Kameraden, die heute noch mit uns auf der Straße stehen, wieder in Gesinnungshaft sitzen – doch umgekehrt werden einige derzeit noch inhaftierte Nationalisten dann wieder mit uns auf der Straße sein. Christian Worch zitierte in diesem Zusammenhang Michael Kühnen: „Wir gehen nicht in, sondern wir gehen durch die Gefängnisse der Demokraten.“ Dem Jubilar des Tages wurde zudem ein „Jethelm“ überreicht, wie er ihn bereits in seinen jungen Aktivistenjahren bei gemeinsamen Aktionen mit Michael Kühnen getragen hatte.

Abschließend kann trotz der – zumal bei so einem wichtigen Thema! – recht geringen Teilnehmerzahl ein positives Fazit zur Demonstration gezogen werden. Auf der mehrere Kilometer langen Wegstrecke durch das Zentrum der Hauptstadt konnten tausende Passanten und Anwohner direkt erreicht werden, die Live-Streams etwa von Schmidtkes Welt und Michael Wittwer verfolgten insgesamt über 40.000 Zuschauer. Wer allerdings meint, im Windschatten der Demonstration für unsere inhaftierten Kameraden, zur selben Zeit und in derselben Stadt unbedingt sein eigenes Süppchen kochen zu müssen, begibt sich selbst in die Gefahr, im sektiererischen Sumpf unterzugehen.

Am Mittwoch, den 18. März, ist der Tag der politischen Gefangenen. Die nationale Opposition ist aufgerufen, mit kreativen Aktionen auf das Schicksal unserer politischen Gefangenen aufmerksam zu machen. Drinnen wie draußen – eine Front!

🌊 KANAL STURMZEICHEN - @sturmzeichen
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Auch die "Lügen die zum Himmel stinken" konnte die Lunikoff nicht bezwingen.

Dann steigt jetzt eine echte Maschine in den Ring. Morgen früh geht's los.
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