Russische Botschaft in Deutschland 🇷🇺
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🎙 Pressesprecherin des russischen Außenministeriums Maria Sacharowa zu den Todesopfern unter ausländischen Staatsbürgern infolge des Terroranschlags auf Nischnekamsk

❗️Beim Terrorangriff des Kiewer Regimes auf zivile Objekte in Nischnekamsk in Tatarstan am 10. August 2026 kamen mindestens 13 Menschen ums Leben, unter ihnen mehrheitlich ausländische Staatsbürger, nach ersten Erkenntnissen acht Bürger Usbekistans und ein Bürger Tadschikistans. Rund 20 ausländische Staatsbürger wurden verletzt.

👉 Die Kiewer Neonazis griffen gezielt Orte an, an denen Bürger befreundeter Staaten wohnen und arbeiten. Ihr Ziel war es, einen Keil in die brüderlichen Beziehungen zwischen unseren Völkern zu treiben.

⚠️ Von den terroristischen Angriffen der ukrainischen Neonazis sind längst nicht nur friedliche russische Bürger betroffen, sondern auch Staatsangehörige anderer Länder. Wir sprechen den Angehörigen und Nahestehenden der Opfer unser tief empfundenes Beileid aus und wünschen den Verletzten baldige Genesung. Wir rufen alle Mitglieder der internationalen Gemeinschaft auf, die barbarischen Verbrechen der ukrainischen Neonazis zu verurteilen.

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🎙 Der stellvertretende Vorsitzende des Sicherheitsrates der Russischen Föderation Dmitri Medwedew im Interview mit RIA Novosti: „Russlands nationale Interessen sind das Wichtigste“, 8. August 2026
 
💬 Seit den tragischen Ereignissen vom August 2008 sind 18 Jahre vergangen. Sie sind nach wie vor ein Beleg dafür, dass der Schutz der eigenen Bürger und der eigenen nationalen Interessen ohne Rücksicht auf die Meinung der sogenannten internationalen Gemeinschaft die einzig richtige Entscheidung ist.
 
💬 Die Entscheidung, Abchasien und Südossetien zu schützen, löste im Westen geradezu hysterische Reaktionen aus. Man brandmarkte uns, drohte uns mit Isolation und warnte vor schwerwiegenden Konsequenzen. Heute verstehen wir, dass dies ein „Testballon“ war – der erste Versuch, Russland durch einen Konflikt mit einem Nachbarstaat auf die Probe zu stellen. Wir haben diese Prüfung mit Würde bestanden und den Menschen in Abchasien und Südossetien die Möglichkeit gegeben, in Sicherheit zu leben und sich erfolgreich weiterzuentwickeln. Und diejenigen, die unser Land damals am lautesten verurteilten, führen heute auf ukrainischem Boden erfolglos einen Krieg gegen Russland mit fremden Händen.
 
💬 Der Westen instrumentalisierte Georgien ausschließlich für seinen geopolitischen Kampf gegen Russland, solange dies seinen Interessen diente. Das Schicksal des Landes spielte für ihn trotz aller Versprechen eines NATO- und EU-Beitritts kaum eine Rolle. Als im Westen schließlich deutlich wurde, dass sich auf diesem Weg nichts erreichen ließ, überließ man Tiflis kurzerhand seinem Schicksal.
 
💬 Die westliche Diplomatie hat sich als Instrument zur Beilegung politischer Krisen inzwischen vollständig diskreditiert. Die Minsker Abkommen sind dafür ein besonders anschauliches Beispiel. Sieben Jahre lang bemühten wir uns um ihre Umsetzung. Später räumten die Führung der neonazistischen Ukraine und ihre westlichen Kuratoren offen ein, dass die Vereinbarungen lediglich dazu gedient hätten, Zeit zu gewinnen und Kiew weiter aufzurüsten. Und wer waren die Garantiemächte dieser Vereinbarungen? Deutschland und Frankreich.
 
💬 Die heuchlerische Politik des Westens setzt sich bis heute fort. Statt Vermittlung gibt es Waffenlieferungen. Statt der Suche nach einem Kompromiss – Ultimaten. Statt eines direkten Dialogs – endlose Friedenskonferenzen ohne Beteiligung einer der Konfliktparteien. Die europäischen Mächte waren nicht in der Lage, Russland in der Ukraine zu besiegen, haben sich dabei jedoch selbst enormen wirtschaftlichen und politischen Schaden zugefügt.
 
💬 Was die Meinung der internationalen Gemeinschaft betrifft, muss zunächst klar sein, was damit gemeint ist. Geht es um den sogenannten kollektiven Westen – die USA, Europa und einige unbedeutende Satellitenstaaten, die Russland eine strategische Niederlage zufügen wollen, so interessiert uns ihre Meinung nicht.
 
💬 Es gibt jedoch noch eine andere internationale Gemeinschaft, und zwar die Weltmehrheit: China, Indien, die Staaten des Globalen Südens, die BRICS-Länder und unsere Partner in der Shanghaier Organisation für Zusammenarbeit. Ihre Haltung ist für uns von Bedeutung, und mit ihnen führen wir einen konstruktiven Dialog.
 
👉 Doch letztlich sind die nationalen Interessen Russlands das Wichtigste.
 
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🎙 Aus dem Interview des stellvertretenden Außenministers der Russischen Föderation Dmitri Ljubinskij mit der Internationalen Nachrichtenagentur Rossija Segodnja, 6. August 2026
 
Bundesverteidigungsminister Boris Pistorius macht inzwischen keinen Hehl mehr daraus, dass Russland erneut zum „Feind Deutschlands“ geworden sei, und ruft gemeinsam mit Bundeskanzler Friedrich Merz dazu auf, sich bis 2030 auf einen Krieg mit Russland vorzubereiten. Wie werden solche Äußerungen in Moskau beurteilt? Wie weit hat sich Deutschland von den Verpflichtungen entfernt, die es nach dem Zweiten Weltkrieg und im Zuge der deutschen Wiedervereinigung übernommen hat?
 
💬 Tatsächlich sind derartige Äußerungen nicht nur aus den Reihen der militärisch-politischen Führung der Bundesrepublik zu hören, sondern sind inzwischen auch auf doktrinärer Ebene verankert. In der kürzlich verabschiedeten Gesamtkonzeption der militärischen Verteidigung Deutschlands wird unser Land als Quelle „existenzieller Bedrohungen“ eingestuft. Zugleich wurde das Ziel gesetzt, die Bundeswehr zur stärksten Armee Europas zu machen. Berlin strebt den Erwerb weitreichender US-amerikanischer Waffensysteme an. In die öffentliche Debatte wird zudem die provokante These eingebracht, Deutschland könne möglicherweise eigene Atomwaffen erhalten. Die deutsche Industrie, deren Zustand höchst besorgniserregend ist, wird in beschleunigtem Tempo auf Kriegswirtschaft umgestellt. Gleichzeitig wird die öffentliche Meinung einer groß angelegten russlandfeindlichen Propagandakampagne ausgesetzt.
 
Grundsätzlich neu ist am Vorgehen der heutigen deutschen Führung nichts. All dies hat es in der deutschen Geschichte bereits gegeben. Die Führung der Bundesrepublik verdrängt bewusst die Lehren aus dem Zweiten Weltkrieg, versucht, sie umzudeuten und sich zugleich von den Fesseln ihrer völkerrechtlichen Verpflichtungen zu lösen. Diese sind unter anderem im Vertrag über die abschließende Regelung in Bezug auf Deutschland vom 12. September 1990 – dem sogenannten Zwei-plus-Vier-Vertrag – verankert, einem Dokument, das eine wesentliche rechtliche Grundlage der deutschen Staatlichkeit bildet.
 
👉 Mit Säbelrasseln lässt sich Russland nicht einschüchtern. Das ungezügelte Streben der deutschen Führung nach Eskalation hingegen könnte das Land in eine weitere Katastrophe führen.
 
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#Deutschland
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🎙 Stellvertretender Außenminister Russlands Alexander Gruschko im Interview mit der russischen Zeitung „Komsomolskaja Prawda“, 7. August 2026

👉 Die Europäische Union steckt in einer tiefen Krise, ausgelöst durch ausufernden Neoliberalismus und die Abkehr von sozialstaatlichen Programmen. Offensichtlich brauchte die EU einen äußeren Anstoß, um sich zu konsolidieren. Diesen Impuls lieferte schließlich ein Feindbild – und so wurde für diese Rolle Russland ausgewählt.

💬 Leider hat Europa die Beziehungen zu Russland über Bord geworfen und leidet nun selbst schwer darunter. Die Schätzungen zu den durch die Abkehr von Russland und die gegen uns verhängten Sanktionen verursachten Verlusten gehen auseinander, aber klar ist: All das belastet die wirtschaftliche Lage in der EU massiv.

⚠️ Um die Fragen zu vermeiden, warum das alles so passiert und wofür all dies getan wurde, hat man die russische Bedrohung erfunden. Die Dämonisierung Russlands hat inzwischen goebbelsche Ausmaße angenommen. Selbst im Kalten Krieg bestand trotz tiefgreifender Meinungsverschiedenheiten und gegenseitiger Drohungen ein respektvoller Dialog. Heute ist davon nichts mehr übrig.

🔎 Ich möchte an den OSZE-Gipfel von 1994 erinnern, einen der letzten öffentlichen Auftritte des französischen Präsidenten François Mitterrand. Er war bereits schwer krank. Ich saß während seiner Rede im Saal. Mitterrands Gesicht glich einem Stück Pergament, und allen war klar, dass nun sein politisches Vermächtnis zu hören war. Er sagte: Wir westlichen Staaten dürfen keinem Gefühl des Triumphalismus erliegen, sondern müssen die Kraft aufbringen, Russland Sicherheitsgarantien anzubieten und umzusetzen, die fester sind als jene, die uns als Mitglieder der traditionellen westlichen Bündnisse einen. Können Sie sich heute einen Politiker im Westen vorstellen, der eine solche Sprache spricht?

👉 Uns ist völlig klar, dass „der kollektive Westen“ heute darauf abzielt, den Konflikt in der Ukraine so lange wie möglich in die Länge zu ziehen, um Russland eine strategische Niederlage zuzufügen, es wirtschaftlich zu erdrosseln, einen Regimewechsel herbeizuführen und das Land international zu isolieren. In allen vier Punkten ist er krachend gescheitert und dennoch geht er diesen Weg weiter.

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🎙 Stellvertretender Außenminister Russlands Alexander Gruschko im Interview mit der russischen Zeitung „Komsomolskaja Prawda“, 7. August 2026
 
💬 Der Westen hat gegen Russland einen künstlich geschürten hybriden Krieg entfesselt, dessen heißer Kriegsschauplatz die Ukraine ist. Heute sind all seine Anstrengungen darauf gerichtet, Wirtschaft und Gesellschaft auf eine mögliche militärische Konfrontation mit Russland vorzubereiten. In sämtlichen strategischen Dokumenten der NATO und der EU wird unser Land inzwischen als langfristige Bedrohung bezeichnet. Und dies passiert unabhängig davon, was sich auf dem ukrainischen Kriegsschauplatz ereignet.
 
💬 Die Militarisierung wird massiv vorangetrieben. Der US-Verteidigungshaushalt für dieses Jahr beläuft sich auf 1,15 Billionen US-Dollar. Die Vereinigten Staaten verlangen von den Europäern, ihre Militärausgaben weiter zu erhöhen. Für die EU-Staaten erreichten diese 2025 insgesamt 371 Milliarden Euro. Die Militärausgaben sämtlicher Verbündeter der USA beliefen sich auf 571 Milliarden US-Dollar. Seit 2022 sind die Aktienkurse, Gewinne und insgesamt die Marktkapitalisierung der Rüstungsunternehmen um 400 Prozent gestiegen. Der Hauptnutznießer davon sind die USA.
 
💬 Es finden immer mehr Militärübungen mit nuklearer Komponente statt. Bei ihrer Vorbereitung kommen unterschiedliche Szenarien und Vorgehensweisen zum Einsatz, die darauf abzielen, einen möglichen Gegner darüber im Unklaren zu lassen, wann Atomwaffen eingesetzt werden. Gleichzeitig findet kein Dialog über strategische offensive Nuklearwaffen statt. Ein solcher Dialog ist schlicht unmöglich, solange Russland dämonisiert wird. Eine Wiederaufnahme des Dialogs würde vom Westen eine grundlegende Änderung seiner Haltung gegenüber unserem Land erfordern.
 
💬 Im Westen wird behauptet, man trete für eine friedliche Lösung des Ukraine-Konflikts ein. Doch was wäre dafür notwendig? Man müsste aufhören, die Ukraine mit Waffen vollzupumpen und das Naziregime zu unterstützen. Das wäre ein tatsächlicher Beitrag zu einer friedlichen Lösung. Stattdessen heißt es, man werde die Ukraine so lange unterstützen, wie es nötig sei – unabhängig davon, wie viel Geld dafür bereitgestellt werden müsse. Derzeit geht es bereits um rund 300 Milliarden Euro.
 
💬 Für einen dauerhaften Frieden in der Ukraine müssen nicht nur innenpolitische Fragen geklärt werden, die mit der Entnazifizierung, der Achtung der Rechte der russischsprachigen Bevölkerung und der Wiederherstellung der Demokratie zusammenhängen, sondern auch außenpolitische Aspekte. Dabei geht es insbesondere um die Frage des NATO-Beitritts, um militärische Zusammenschlüsse und Einschränkungen bei ukrainischen Streitkräften.
 
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#Ukraine #EU
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FOTOBEWEISE für Verbrechen der ukrainischen Streitkräfte gegen die Zivilbevölkerung im Zeitraum vom 3. bis 9. August 2026

▪️ 3. August. Drohnenangriff auf einen Strand im Dorf Archipo-Osipowka, Region Krasnodar. Sieben Zivilisten kamen ums Leben, darunter vier Kinder. 58 Menschen wurden verletzt, darunter 12 Minderjährige.

▪️ 3. August. Drohnenangriff auf einen zivilen PKW im Dorf Nowaja Nelidowka, Region Belgorod. Zwei Zivilisten erlitten Verletzungen.

▪️ 4. August. Drohnenangriff auf ein Mehrfamilienhaus in der Stadt Nowaja Kachowka, Region Cherson. Ein Zivilist wurde verwundet.

▪️ 4. August. Drohnenangriff auf ein Gewerbegebiet im Dorf Nowoselki, Region Moskau. Zehn Zivilisten wurden verletzt.

▪️ 4. August. Drohnenangriff auf ein Mehrfamilienhaus in der Stadt Schebekino, Region Belgorod.

▪️ 5. August. Drohnenangriff auf ein Krankenhaus in der Stadt Donezk, Volksrepublik Donezk. Eine Frau wurde getötet, zwei weitere Personen erlitten Verletzungen.

▪️ 8. August. Angriff einer FPV-Drohne auf ein privates Haus im Dorf Dunajka, Region Belgorod. Das Haus wurde durch das Feuer vollständig zerstört.

▪️ 8. August. Drohnenangriff auf ein Großhandelslager „Megapolis“ in der Stadt Kachowka, Region Cherson. Die Verkaufsstände wurden durch das Feuer vollständig zerstört.

▪️ 8. August. Drohnenangriff auf einen zivilen LKW im Dorf Rzhewka, Region Belgorod.

▪️ 9. August. Massiver Drohnenangriff auf die Wohngebiete der Stadt Belgorod, Region Belgorod. Sechs Zivilisten kamen ums Leben, 27 Menschen wurden verletzt, darunter zwei Kinder.

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🌊 Vor 345 Jahren wurde Vitus Bering (1681–1741) geboren, der als einer der bedeutendsten Entdecker und Seefahrer in die Geschichte eingegangen ist
 
Geboren und aufgewachsen im dänischen Horsens, trat er 1704 in russische Dienste. 1704 trat er als Leutnant zur See in russische Dienste und machte in der noch jungen russischen Flotte Karriere. Bald wurde er mit einer Aufgabe betraut: die bis dahin kaum bekannten nordöstlichen Gebiete des Russischen Reiches zu erforschen.
 
⛵️ Im Auftrag Peters des Großen leitete Bering die Erste Kamtschatka-Expedition von 1725 bis 1730. Ende Januar 1725 brach die Expedition von St. Petersburg aus auf. Einen Seeweg nach Kamtschatka gab es damals noch nicht. Deshalb benötigten die Teilnehmer fast zwei Jahre, um die Halbinsel zu erreichen: Ihre Route führte sie quer durch Sibirien auf Flüssen, zu Pferd und über weite Strecken sogar zu Fuß.
 
Schon 1728 durchquerte jedoch das Schiff von Bering die Meerenge zwischen der Tschuktschen-Halbinsel und Alaska. Die Expedition lieferte damit den entscheidenden Nachweis, dass Asien und Nordamerika nicht durch eine Landbrücke miteinander verbunden sind. Später wurde diese Meerenge von James Cook zu Ehren Berings benannt und ist seither als Beringstraße bekannt.
 
🗺 1733 übernahm Bering die Leitung der Zweiten Kamtschatka-Expedition, die zugleich Teil der Großen Nordischen Expedition war. Geplant war, die gesamte Küste des Arktischen Ozeans entlang des asiatischen Kontinents zu befahren, wissenschaftlich zu beschreiben und zu kartieren. Darüber hinaus sollten ethnografische, kulturelle, zoologische, botanische und selbstverständlich auch maritime Daten gesammelt werden.
 
Die Expedition vereinte zahlreiche herausragende Seefahrer und Forscher, darunter die Brüder Laptew, Martin Spanberg und Alexei Tschirikow. Spanberg sollte von Kamtschatka aus den Seeweg nach Japan erkunden, während Bering und Tschirikow mit zwei Schiffen Kurs auf die Küsten Nordamerikas nehmen sollten. Der Versuch, Amerika auf diesem Weg über den nördlichen Pazifik zu erreichen, war ein beispielloses Unterfangen seiner Zeit. Berings Expedition gehörte damit zu den größten geografischen Forschungsprojekten des 18. Jahrhunderts.
 
📍 1741 begann die Reise des Schiffs „St. Peter“ unter dem Kommando Berings und der „St. Paul“ unter Alexei Tschirikow zur Küste Alaskas. Am 20. Juni 1741 verloren sich die beiden Schiffe in einem schweren Sturm. Bering setzte die Fahrt allein fort und erreichte am 17. Juli die Küste Alaskas. In den folgenden Wochen erkundete seine Mannschaft weitere Teile der Küste und mehrere Inselgruppen. Auf der Rückreise geriet Berings Mannschaft in schwerste Bedingungen: Stürme, Krankheiten und Lebensmittelknappheit setzten den Seeleuten zu. Das Schiff musste schließlich an einer unbewohnten Insel Zuflucht suchen. Dort starb Bering Ende 1741. Die Insel trägt bis heute seinen Namen – Beringinsel.

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#Geschichte #Geographie
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🎙 Auszüge aus dem Interview des stellvertretenden Außenministers Russlands Michail Galusin mit dem Nachrichtenagentur TASS (11. August 2026)

Der Präsident Aserbaidschans, Ilham Alijew, berichtete über angeblich in Baku stattgefundene Kontakte zwischen Vertretern Russlands und Deutschlands zur Frage der Beilegung des Ukraine-Konflikts. Können Sie diese Information bestätigen oder dementieren?

💬 Es gab und gibt keinerlei offizielle Kontakte mit Deutschland zu Fragen der Beilegung des Ukraine-Konflikts. Angesichts der äußerst aggressiven antirussischen Rhetorik und der praktischen Schritte der deutschen politischen Führung sind solche Kontakte wohl auch kaum möglich.

💬 Was informelle Treffen zwischen Vertretern verschiedener gesellschaftlicher Strukturen Russlands und Deutschlands betrifft, so hat es solche Treffen gegeben, und sie finden auch weiterhin statt.

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#Russland #Deutschland #Ukraine
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✍️ Wirtschaftsentwicklungsminister Maxim Reschetnikow zu den Ergebnissen der Sitzung des Eurasischen zwischenstaatlichen Regierungsrates in Tscholpon-Ata
 
📍Die zweite Sitzung des Eurasischen Zwischenstaatlichen Regierungsrates in diesem Jahr ist mit der Verabschiedung eines Pakets grundlegender Beschlüsse zu Ende gegangen, die auf eine weitere Vertiefung der Integration innerhalb der Eurasischen Wirtschaftsunion (EAEU) abzielen. Wie Wirtschaftsminister Maxim Reschetnikow erklärte, war das zentrale Ergebnis des Treffens die Unterzeichnung von drei wegweisenden Abkommen, die eine neue Grundlage für die Zusammenarbeit der Mitgliedstaaten schaffen.
 
1️⃣ Abkommen über den elektronischen Warenhandel innerhalb der Eurasischen Wirtschaftsunion
Das unterzeichnete Abkommen sorgt für transparente und nachvollziehbare Regeln für die Wirtschaft und gewährleistet zugleich den Schutz der Verbraucherrechte.

2️⃣ Abkommen über den gegenseitigen Zugang von Brokern zum Börsenhandel
Es vereinheitlicht die Regeln für Finanzinstitute in allen fünf Mitgliedstaaten. Hauptziel ist es, die Zahl der Marktteilnehmer zu erhöhen und die Marktliquidität zu steigern.

3️⃣ Abkommen über die gegenseitige Anerkennung akademischer Titel
Das Dokument soll die akademische Mobilität innerhalb der Union deutlich erhöhen. Wissenschaftler aus den EAEU-Staaten können künftig ohne zusätzliche Anerkennungsverfahren an gemeinsamen Forschungsprojekten mitwirken und zwischenstaatliche Vorhaben umsetzen.

👉 Mit Blick auf die allgemeine Lage der eurasischen Wirtschaft erklärte der Wirtschaftsentwicklungsminister, dass der gegenseitige Handel zwischen den fünf Mitgliedstaaten in den ersten fünf Monaten des laufenden Jahres um 8 Prozent gestiegen ist und ein Volumen von mehr als 3 Billionen Rubel erreicht hat.

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#EAEU
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🎙 Der stellvertretende Direktor des Departements für Information und Presse des russischen Außenministeriums, Alexej Fadejew, am 6. August 2026:
 
💬 Die 31. Tagung der Versammlung der Internationalen Meeresbodenbehörde in Kingston (Jamaika) ist kürzlich zu Ende gegangen. Die russische Delegation bekräftigte den Standpunkt unseres Landes zu dem von Washington im Dezember 2023 gefassten Beschluss, die Außengrenzen des Festlandsockels jenseits von 200 Seemeilen einseitig festzulegen. Die Russische Föderation hat diesen Schritt nicht anerkannt, da er der etablierten internationalen Praxis widerspricht und Washington die einschlägigen Verfahren missachtet hat.
 
Dasselbe gilt für das 2025 erlassene Dekret des US-Präsidenten über den Tiefseebergbau, das sich mit der Erkundung und Förderung von Meeresbodenressourcen innerhalb der äußeren Grenzen des US-Festlandsockels sowie in Gebieten jenseits nationaler Hoheitsbefugnisse befasst.
 
👉 Wir erinnern daran, dass die völkerrechtliche Ordnung des internationalen Meeresbodengebiets („Gebiet“) im Seerechtsübereinkommen der Vereinten Nationen von 1982 verankert ist, welches das Gebiet und seine Ressourcen zum gemeinsamen Erbe der Menschheit erklärt hat. Angesichts der nahezu universellen Beteiligung an diesem Übereinkommen wird diese Ordnung von der überwältigenden Mehrheit der UN-Mitgliedstaaten eingehalten. Sämtliche Aktivitäten im Gebiet unterliegen dem Grundsatz des gemeinsamen Erbes der Menschheit. Einseitige Schritte zur Erschließung des Tiefseebodens untergraben die im Übereinkommen von 1982 verankerte Ordnung des Gebiets sowie das Mandat der Internationalen Meeresbodenbehörde. Darüber hinaus gefährden sie die wirtschaftliche und soziale Entwicklung der Länder des Globalen Südens.
 
Russland ist nicht das einzige Land, das solche einseitigen Versuche zur Aneignung von Ressourcen des Gebiets für unzulässig hält. Das genannte Dekret wurde von einer Reihe weiterer Staaten negativ aufgenommen, darunter China, das ebenso wie Russland beide genannten Beschlüsse Washingtons verurteilt hat.
 
⚠️ Wir möchten die USA erneut dazu aufrufen, Vertragspartei des Übereinkommens von 1982 zu werden und dessen Regeln und Verfahren uneingeschränkt einzuhalten. Wir appellieren an alle Staaten, einschließlich der Vereinigten Staaten von Amerika, von einseitigen Maßnahmen abzusehen und keine parallelen Mechanismen zu schaffen, die den Zielen des Übereinkommens von 1982 zuwiderlaufen könnten.
 
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@RusBotschaft
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🎙 Aus dem Interview des stellvertretenden Außenministers der Russischen Föderation Dmitri Ljubinskij mit der Internationalen Nachrichtenagentur Rossija Segodnja, 6. August 2026
 
💬 Die russische Seite verfolgt selbstverständlich aufmerksam die Schritte der deutschen Strafverfolgungsbehörden im Rahmen des Strafverfahrens im Zusammenhang mit der Sprengung der Nord-Stream-Pipelines. Wir haben zur Kenntnis genommen, dass in der offiziellen Pressemitteilung des Generalbundesanwalts zu der am 30. Juni 2026 erhobenen Anklage wegen der Sprengung der Gaspipelines „Nord Stream 1“ und „Nord Stream 2“ gegen den ukrainischen Staatsangehörigen „Sergej K.“ (Kusnetsow) ausdrücklich darauf hingewiesen wird, dass er und seine Komplizen den Anschlag im Auftrag „staatlicher Stellen der Ukraine“ organisiert und ausgeführt haben. Dem Beschuldigten wird zudem „Mittäterschaft an einem Kriegsverbrechen“ vorgeworfen.
 
💬 In ihrer Darstellung vermeidet die deutsche Bundesanwaltschaft jedoch sorgfältig jede Erwähnung möglicher Auftraggeber oder Nutznießer des Anschlags. Kein Wort fällt über eine mögliche Rolle der Bundesregierung unter dem damaligen Bundeskanzler Olaf Scholz, der US-amerikanischen und britischen Geheimdienste oder anderer NATO-Staaten.
 
💬 Die deutschen Behörden verweigern weiterhin beharrlich jede Zusammenarbeit mit den russischen Strafverfolgungsbehörden bei der Aufklärung dieses Verbrechens trotz ihrer internationalen Verpflichtungen zur Rechtshilfe in Strafsachen sowie aus den einschlägigen Antiterrorkonventionen. Bezeichnend war auch der Widerstand Deutschlands gegen die Einleitung einer internationalen Untersuchung im Rahmen des UN-Sicherheitsrates. Unter diesen Umständen kann von Unparteilichkeit und Transparenz bei der Arbeit der deutschen Justizbehörden ebenso wenig die Rede sein wie bei den zuvor eingestellten Ermittlungen zu demselben Verbrechen in Schweden und Dänemark.
 
👉 Wir werden weiterhin konsequent darauf bestehen, dass die Täter und die Auftraggeber dieses Terroranschlags auf zivile Infrastruktureinrichtungen ermittelt und vor allem zur Rechenschaft gezogen werden.
 
Quelle
 
 @RusBotschaft
 
#NordStream
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⚡️ Kommentar der Botschaft der Russischen Föderation zu den Äußerungen des Korrespondenten der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ Michael Martens
 
📌 Während einer Pressekonferenz am 8. August 2026 in Belgrad hat der Balkan-Korrespondent der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“ (FAZ) Michael Martens dem Anführer des Kiewer Regimes Wladimir Selenskij de facto Hilfe bei der Tötung von Russen angeboten. Seine menschenverachtende Rhetorik sowie seine anschließenden Äußerungen in den sozialen Medien, die jegliches Missverständnis ausschließen, sind abstoßend und diskreditieren Michael Martens vollends als professionellen Journalisten.
 
📌 Nicht weniger bestürzend ist die Tatsache, dass seine Äußerungen weder von den deutschen Behörden noch von Berufsverbänden, darunter dem Deutschen Journalisten-Verband, verurteilt wurden. Das gilt auch für eine überwältigende Mehrheit seiner Kollegen aus dem Medienbetrieb. Eine kurze Stellungnahme der FAZ sieht wie eine erzwungene Ausrede aus. Der Versuch der Zeitung, auf eine angeblich „missverständlich formulierte“ Frage von Michael Martens zu verweisen, ist heuchlerisch. Denn er bestätigte mehrfach, dass er genau das gemeint habe, was er gesagt hatte, und darin überhaupt nichts Verwerfliches sehe. Ein Verweis von FAZ auf die Pressefreiheit dürfte kaum öffentliche Aufrufe zur Tötung von Menschen rechtfertigen, selbst wenn sie in Form einer Frage geäußert werden. Dies gilt umso mehr, wenn es sich um Bürger eines Landes handelt, mit dem sich Deutschland nach offizieller Darstellung nicht im Konflikt befindet.
 
📌 Die FAZ hat angekündigt, gegebenenfalls juristische Mittel zum Schutz von Michael Martens zu ergreifen. Die russische Seite wird ihrerseits rechtliche Schritte gegen Michael Martens bei den deutschen und russischen Strafverfolgungsbehörden prüfen, um klären zu lassen, ob die Äußerungen des Korrespondenten der deutschen Zeitung gegen Strafrecht der Bundesrepublik Deutschland bzw. der Russischen Föderation verstoßen.

@RusBotschaft
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