Forwarded from Der Schwarze Kanal!
Und weiter geht’s! Diesmal etwas von Oldschool Records, die uns auch in gewohnter Regelmäßigkeit mit neuem Vinyl beglücken.
Diesmal habe ich das zweite Album von P.O.R.N.O. vor mir liegen, welches den Namen „Stadt ohne Lichter“ trägt. Für alle Unwissenden: Das Ganze ist ein Projekt von Gegenpol, die sich verschiedene Sänger als Unterstützung dazugeholt haben. Es gab bereits einen Vorläufer, welcher damals auch bei Oldschool Records erschien, bei dem jedoch FK-Produktion die Vinylproduktion übernommen hatte.
Optisch hält sich die Veröffentlichung stark an den Vorgänger, nur die Farben variieren etwas. Der erste Teil des Ganzen war in Grün gehalten, der Nachfolger – zumindest die CD – in Blau. Die Platte geht wieder etwas ins Grünliche von den Farben her, stellt aber dennoch einen Kontrast zum Vorgänger dar.
Den musikalischen Part beziehungsweise die Gesänge teilen sich diesmal die Sänger von Gegenpol, Blutzeugen, Heiliger Krieg, Thronvolk, Sleipnir und Uwocaust. Jeder, der die Namen liest, wird feststellen: Es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Für mich persönlich sticht Uwe etwas hervor – mit einer sehr starken Darbietung! Doch auch alle anderen liefern ab und harmonieren insgesamt sehr gut miteinander. Textlich ist das Album etwas ernster als der Vorgänger und weiß gut zu unterhalten.
Als Beiblatt dient ein großes Poster, welches auf der Rückseite alle Texte enthält. Damit man aber das Wohnzimmer daheim schmücken und die Texte beim Hören nachlesen kann, enthält jede Platte zwei dieser Poster – womit sämtliche Probleme gelöst wären. 😂
Es wurden 300 Platten gepresst, die sich auf drei Varianten mit je 100er-Auflage verteilen: 100 in Schwarz, 100 Schwarz-Grün-Splatter und 100 Glow in the Dark. Dazu gibt es noch eine auf 20 Stück limitierte Testpressung im Extracover mit anderer Optik. Aktuell hat Oldschool Records noch alle Farben im Shop, doch auch bei den anderen Versandhändlern wird man fündig.
Eine gewohnt anständige Produktion von Oldschool – greift zu!
Diesmal habe ich das zweite Album von P.O.R.N.O. vor mir liegen, welches den Namen „Stadt ohne Lichter“ trägt. Für alle Unwissenden: Das Ganze ist ein Projekt von Gegenpol, die sich verschiedene Sänger als Unterstützung dazugeholt haben. Es gab bereits einen Vorläufer, welcher damals auch bei Oldschool Records erschien, bei dem jedoch FK-Produktion die Vinylproduktion übernommen hatte.
Optisch hält sich die Veröffentlichung stark an den Vorgänger, nur die Farben variieren etwas. Der erste Teil des Ganzen war in Grün gehalten, der Nachfolger – zumindest die CD – in Blau. Die Platte geht wieder etwas ins Grünliche von den Farben her, stellt aber dennoch einen Kontrast zum Vorgänger dar.
Den musikalischen Part beziehungsweise die Gesänge teilen sich diesmal die Sänger von Gegenpol, Blutzeugen, Heiliger Krieg, Thronvolk, Sleipnir und Uwocaust. Jeder, der die Namen liest, wird feststellen: Es ist für jeden Geschmack etwas dabei. Für mich persönlich sticht Uwe etwas hervor – mit einer sehr starken Darbietung! Doch auch alle anderen liefern ab und harmonieren insgesamt sehr gut miteinander. Textlich ist das Album etwas ernster als der Vorgänger und weiß gut zu unterhalten.
Als Beiblatt dient ein großes Poster, welches auf der Rückseite alle Texte enthält. Damit man aber das Wohnzimmer daheim schmücken und die Texte beim Hören nachlesen kann, enthält jede Platte zwei dieser Poster – womit sämtliche Probleme gelöst wären. 😂
Es wurden 300 Platten gepresst, die sich auf drei Varianten mit je 100er-Auflage verteilen: 100 in Schwarz, 100 Schwarz-Grün-Splatter und 100 Glow in the Dark. Dazu gibt es noch eine auf 20 Stück limitierte Testpressung im Extracover mit anderer Optik. Aktuell hat Oldschool Records noch alle Farben im Shop, doch auch bei den anderen Versandhändlern wird man fündig.
Eine gewohnt anständige Produktion von Oldschool – greift zu!
Forwarded from Viva Saxonia Skinzine
Last Chance - Old Dogs - CD
8 Titel, 31:14 Min., Oldschool Records /Askania Production
Da wird ja der Hund in der Pfanne verrückt! Geiler Scheiss, mein lieber Herr Gesangsverein. Meine Lieblings-Spanier, neben Thumbscrew, sind zurück mit einem Schlag. Und was für einen. Würde mal so keck behaupten, einen ordentlichen Paukenschlag! Kennt ihr noch die Split Scheibe von ihnen mit Thumbscrew "Patriotic Resistance" aus dem Jahre 2018? Die hatte mich seiner Zeit schon aus den Latschen gehauen. Sind Thumbscrew ja schon eine Hausnummer, so haben mir Last Chance vielleicht sogar noch einen Zacken besser gefallen auf dieser genialen Split-Scheibe. Zwei hervorragende Skinhead Combos mit überschneidenden Bandmitgliedern, welche einem einfach nur die Wurst vom Brot ziehen. Eingängiger, melodischer, schneller und druckvoller Oi! mit hymnenhaften Gesang samt sing-a-long Einlagen mit dem Herz am rechten Fleck, so das es mir eine wahre Froide ist diesen "Punkrock Against Communism" zu lauschen. Die Mucke macht einfach Laune, genau mein Fall. Von Thumbscrew hörte man ja zum Glück sehr viel seit her, aber um Last Chance war es eher ruhig seit dem. Letztes Jahr gab's ein kleines Lebenszeichen auf der 4er Split EP "Cries of Oi!" Vol. 2. Darauf ließen sie schon ordentlich Dampf ab und überzeugten mich mit der besten Nummer der Scheibe. Kein geringeres Lied als „Beer, Girls & R'n'R” war darauf vertreten und da führten sie ihren Stil gekonnt weiter fort. Legten aber sogar nochmal ne Schippe drauf. Zum Glück... Und dieser Kracher war sozusagen ein kleiner Vorgeschmack auf dieses Hit-Vollalbum und hier ist das gute Stück nochmals mit drauf. Und zwar als letzter Titel, als goldener Abschluss sozusagen. Was für ein Party Hit! Wenn man da keinen Bock zum Feiern bekommt, dann weiss ich auch nicht weiter. Das ist so richtige gute Laune Mucke. Bier auf und Oi! Und ab geht der wilde Stiefelschwung durch die Bude. Und das nicht erst mit dem Letzten Lied, nein bereits schon beim ersten Lied geht das mächtig steil. Nein, ich behaupte sogar schon mit den ersten Tönen vom 1. Stück, dem Titelgebenden Lied „Old Dogs”. In dem geht's um die glorreichen, guten alten Zeiten mit den Freunden. Den alten Hunden und das man immer für einander da ist und auch in Zukunft zu jeder Schandtat bereit ist. Übrigens sind alle Titel in Englisch gesungen und das in einem guten Englisch ohne Akzent, so daß man gar nicht merkt das es Spanier sind. Der nächste Kracher folgt zugleich mit dem Titel „My rules” in dem man besingt, das ein normales Leben einen langweilt. Und verdammt, auch das dritte Lied „1984” ist ein weiterer Brecher, der die moderne Welt und deren Strategen aufs Korn nimmt. Der Sänger Portu kann ja schon ordentlich singen aber dem ist noch nicht genug, hat man sich hier noch ein weiteres Goldkehlchen an Bord geholt. Kein geringerer als Roy von Final War/Evil Inside singt hier immer mal fröhlich in den höchsten Tönen bei den Chören mit. Ist das geil oder ist das geil?! Kein Wunder, haben beide Künstler doch noch ein gemeinsames Projekt am Start. Devil's Reign heisst das, und das ist genau so ein Bretterkracher wie das Album hier. 2 EP's gibt's von denen, die ich hiermit natürlich wärmstens Empfehle!
Was soll ich groß weiter sagen, hier rockt und rollt jedes einzelne verdammte Lied ohne Ausnahme und ohne Abnahme an Spielfroide und Geschwindigkeit und Druck. „Backstreetkids” wäre z.B. noch so eine Hausnummer! Super Oi!/Punkrock Scheibe mit Texten mitten aus dem Leben, wie es jeder anständige Skinhead und Hinterhofrebell lebt und liebt. Leider sind es nur 8 Liedlein und so ist die halbe Stunde des Glücks schnell vorbei, aber das macht uns gar nix, da spielen wir einfach nochmal alles von vorn ab. Und das noch ein bißchen lauter, Hehe.
Das schicke und matte schwarz/weiss/rot gehaltene Digipack macht mit samt der Cover-Zeichnung echt was her. Gefällt mir sehr gut, genau wie die Mucke und die restliche Gestaltung des 12seitigen Beiheftes. So auch noch nicht gesehen die Gestaltung der Seiten, sieht kuhl aus.
8 Titel, 31:14 Min., Oldschool Records /Askania Production
Da wird ja der Hund in der Pfanne verrückt! Geiler Scheiss, mein lieber Herr Gesangsverein. Meine Lieblings-Spanier, neben Thumbscrew, sind zurück mit einem Schlag. Und was für einen. Würde mal so keck behaupten, einen ordentlichen Paukenschlag! Kennt ihr noch die Split Scheibe von ihnen mit Thumbscrew "Patriotic Resistance" aus dem Jahre 2018? Die hatte mich seiner Zeit schon aus den Latschen gehauen. Sind Thumbscrew ja schon eine Hausnummer, so haben mir Last Chance vielleicht sogar noch einen Zacken besser gefallen auf dieser genialen Split-Scheibe. Zwei hervorragende Skinhead Combos mit überschneidenden Bandmitgliedern, welche einem einfach nur die Wurst vom Brot ziehen. Eingängiger, melodischer, schneller und druckvoller Oi! mit hymnenhaften Gesang samt sing-a-long Einlagen mit dem Herz am rechten Fleck, so das es mir eine wahre Froide ist diesen "Punkrock Against Communism" zu lauschen. Die Mucke macht einfach Laune, genau mein Fall. Von Thumbscrew hörte man ja zum Glück sehr viel seit her, aber um Last Chance war es eher ruhig seit dem. Letztes Jahr gab's ein kleines Lebenszeichen auf der 4er Split EP "Cries of Oi!" Vol. 2. Darauf ließen sie schon ordentlich Dampf ab und überzeugten mich mit der besten Nummer der Scheibe. Kein geringeres Lied als „Beer, Girls & R'n'R” war darauf vertreten und da führten sie ihren Stil gekonnt weiter fort. Legten aber sogar nochmal ne Schippe drauf. Zum Glück... Und dieser Kracher war sozusagen ein kleiner Vorgeschmack auf dieses Hit-Vollalbum und hier ist das gute Stück nochmals mit drauf. Und zwar als letzter Titel, als goldener Abschluss sozusagen. Was für ein Party Hit! Wenn man da keinen Bock zum Feiern bekommt, dann weiss ich auch nicht weiter. Das ist so richtige gute Laune Mucke. Bier auf und Oi! Und ab geht der wilde Stiefelschwung durch die Bude. Und das nicht erst mit dem Letzten Lied, nein bereits schon beim ersten Lied geht das mächtig steil. Nein, ich behaupte sogar schon mit den ersten Tönen vom 1. Stück, dem Titelgebenden Lied „Old Dogs”. In dem geht's um die glorreichen, guten alten Zeiten mit den Freunden. Den alten Hunden und das man immer für einander da ist und auch in Zukunft zu jeder Schandtat bereit ist. Übrigens sind alle Titel in Englisch gesungen und das in einem guten Englisch ohne Akzent, so daß man gar nicht merkt das es Spanier sind. Der nächste Kracher folgt zugleich mit dem Titel „My rules” in dem man besingt, das ein normales Leben einen langweilt. Und verdammt, auch das dritte Lied „1984” ist ein weiterer Brecher, der die moderne Welt und deren Strategen aufs Korn nimmt. Der Sänger Portu kann ja schon ordentlich singen aber dem ist noch nicht genug, hat man sich hier noch ein weiteres Goldkehlchen an Bord geholt. Kein geringerer als Roy von Final War/Evil Inside singt hier immer mal fröhlich in den höchsten Tönen bei den Chören mit. Ist das geil oder ist das geil?! Kein Wunder, haben beide Künstler doch noch ein gemeinsames Projekt am Start. Devil's Reign heisst das, und das ist genau so ein Bretterkracher wie das Album hier. 2 EP's gibt's von denen, die ich hiermit natürlich wärmstens Empfehle!
Was soll ich groß weiter sagen, hier rockt und rollt jedes einzelne verdammte Lied ohne Ausnahme und ohne Abnahme an Spielfroide und Geschwindigkeit und Druck. „Backstreetkids” wäre z.B. noch so eine Hausnummer! Super Oi!/Punkrock Scheibe mit Texten mitten aus dem Leben, wie es jeder anständige Skinhead und Hinterhofrebell lebt und liebt. Leider sind es nur 8 Liedlein und so ist die halbe Stunde des Glücks schnell vorbei, aber das macht uns gar nix, da spielen wir einfach nochmal alles von vorn ab. Und das noch ein bißchen lauter, Hehe.
Das schicke und matte schwarz/weiss/rot gehaltene Digipack macht mit samt der Cover-Zeichnung echt was her. Gefällt mir sehr gut, genau wie die Mucke und die restliche Gestaltung des 12seitigen Beiheftes. So auch noch nicht gesehen die Gestaltung der Seiten, sieht kuhl aus.
Jetzt neu im Shop ..........https://oldschool-records.com/neuigkeiten/
Forwarded from ROCK HATE
CD-Besprechung
Last Chance - Old Dogs
Erschienen bei: Oldschool Records und Askania Productions.
Sommer, Sonne, Widerstand und gute Laune. So kann man diese Scheibe am besten beschreiben. Und eines zeigt das Album ganz deutlich: es muss nicht immer dramatisch, depressiv und mit niederschmetternder Tragik vorgetragen werden. Als Patrioten und Nationalisten hat man Spaß am Leben und verharrt nicht in tränenfließender Trägheit. Ok, diese CD ist nicht gerade politisch, aber ihre Träger sind es garantiert. Man besingt das Leben am Rand der Gesellschaft, als Skins auf der Straße und als Gebrandmarkte die Spaß dabei haben. Zwar geht es in dem Lied 1984 auch um den voranschreitenden Überwachungsstaat, aber alles in allem streift man durch die Vergangenheit und Gegenwart voller Bier, Spaß, schönen Titten und langen Nächten. Beim hören fühlt man sich direkt mitgezogen vom Spaß am Skinheadsein. Die Musik ist 'ne Mischung aus Oi und Punk. Man möge mich steinigen, aber ich höre da einen leichten Vergleich zu The Offspring raus. Das meine ich durchaus positiv. Also mir gefällts sehr gut. Die Musik hat eine dermaßen gut gelaunte Leichtigkeit in sich, das man, auch wenn man eher der Metaltyp ist, einfach jedesmal den Drang verspürt das Teil laut aufzudrehen. Anspieltipp? Live fast...Die hard. Definitiv. "Die hard" hieß übrigens Stirb langsam im Original.
Erwähnenwert wäre auch, dass Roy von Final War auch an der Scheibe beteiligt war. Geile Sache👍
Und in der Heftmitte gibt es noch ein schickes Bild der spanischen Old Dogs. Schicke Umsetzung. Texte sind natürlich auch alle vorhanden.
Fazit: Kaufempfehlung von einem, der eigentlich lieber Metal hört.
Last Chance - Old Dogs
Erschienen bei: Oldschool Records und Askania Productions.
Sommer, Sonne, Widerstand und gute Laune. So kann man diese Scheibe am besten beschreiben. Und eines zeigt das Album ganz deutlich: es muss nicht immer dramatisch, depressiv und mit niederschmetternder Tragik vorgetragen werden. Als Patrioten und Nationalisten hat man Spaß am Leben und verharrt nicht in tränenfließender Trägheit. Ok, diese CD ist nicht gerade politisch, aber ihre Träger sind es garantiert. Man besingt das Leben am Rand der Gesellschaft, als Skins auf der Straße und als Gebrandmarkte die Spaß dabei haben. Zwar geht es in dem Lied 1984 auch um den voranschreitenden Überwachungsstaat, aber alles in allem streift man durch die Vergangenheit und Gegenwart voller Bier, Spaß, schönen Titten und langen Nächten. Beim hören fühlt man sich direkt mitgezogen vom Spaß am Skinheadsein. Die Musik ist 'ne Mischung aus Oi und Punk. Man möge mich steinigen, aber ich höre da einen leichten Vergleich zu The Offspring raus. Das meine ich durchaus positiv. Also mir gefällts sehr gut. Die Musik hat eine dermaßen gut gelaunte Leichtigkeit in sich, das man, auch wenn man eher der Metaltyp ist, einfach jedesmal den Drang verspürt das Teil laut aufzudrehen. Anspieltipp? Live fast...Die hard. Definitiv. "Die hard" hieß übrigens Stirb langsam im Original.
Erwähnenwert wäre auch, dass Roy von Final War auch an der Scheibe beteiligt war. Geile Sache👍
Und in der Heftmitte gibt es noch ein schickes Bild der spanischen Old Dogs. Schicke Umsetzung. Texte sind natürlich auch alle vorhanden.
Fazit: Kaufempfehlung von einem, der eigentlich lieber Metal hört.